Das Microsoft-Band kurz angefasst

Im Rahmen einer „Händler schult Händler“ Veranstaltung unseres Distributors Komsa hatte ich die Möglichkeit das Microsoft-Band und aktuelle Lumia Geräte in die Hand zu nehmen und genauer kennen zu lernen. Besonders das Band war hierbei für mich sehr interessant da es ja noch nicht offiziell in Deutschland verfügbar ist. Mehr als ein schnelles Hands-On war allerdings nicht möglich, Mangels Zeit und eines passenden Test-Smartphones. Zumindest einen ersten Eindruck, vor allem in Sachen Haptik konnte ich damit erhaschen. Hierzu auch ein kleiner Vergleich mit meinem Sony Smartband SWR10, das ich nun seit fast einem Jahr besitze. Dokumentieren konnte ich das alles aber lediglich mit der Kamera meines XPERIA Z3, eine DSLR hatte ich aufgrund von Nichtwissen leider nicht dabei.

Was sofort auffällt ist das Gewicht, so wie das Band an sich. Im Vergleich zum Smartband besteht es nicht aus einem dünnen Silikonband in das nur ein Core wie es Sony nennt eingesetzt wird, sondern aus mehreren, dicken Gummiblöcken. Durch diese Bauweise konnte auch GPS direkt integriert werden, für Fitnessaktivitäten kann so das Smartphone zuhause gelassen werden. Wie schon oben angemerkt fällt auch das Gewicht sofort auf, allerdings negativer Natur. Über längere Zeit könnte dieses wirklich unangenehm wirken. Der genaue Aufbau lässt sich direkt bei Microsoft betrachten. Auf der Unter und der Oberseite finden sich die Sensoren für die Pulsmessung so wie die Ladekontakte, für die ein spezielles Kabel, ähnlich dem MagSafe beiliegt.

Sensoren

Der Verschluss des Bandes ist im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten etwas besonderes, hier habe ich besonders mit meinem Smartband teils erhebliche Probleme. Oft bleibt man nur leicht an einem Kleidungsstück ö.ä. hängen und der Verschluss geht auf. Hier ist das Konzept von Microsoft sehr stabil, 2 Widerhaken halten sich versetzt in einer Kunststoff-Rasterung in der anderen Hälfte. Auch das eingesetzte Silikon macht einen sehr wertigen Eindruck, nichts wirkt billig oder zeigt grobe Spaltmaße. Vor allem das Konkurrenzprodukt von Sony ist ein wahrer Staubfänger, ähnliches ist mir hier nicht aufgefallen. Lediglich die Displayabdeckung ist schnell mit Fingerabdrücken übersäht und sieht dann alles andere als gut aus. Die Helligkeit des selben ist allerdings auf sehr guten Niveau, auch bei starkem Gegenlicht lässt es sich gut ablesen. Der Druckpunkt der beiden vorhanden Tasten ist ebenfalls sehr gut, allerdings leidet hier die Wertigkeit mit dem Einsatz von Kunststoff etwas.

Ich für meinen Teil bin jetzt sehr gespannt auf das Band an sich, Details zur Akkulaufzeit habe ich mangels Testzeit leider noch keine. Allerdings werde ich mich hier noch mit dem anwesenden Händler kurzschließen und versuchen so viele Infos wie möglich zu bekommen. Sobald es bei uns in Deutschland erhältlich ist, sollte auch ein Testgerät seinen Weg zu mir finden.

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